Dein Glück im Reiskorn

Eine Kurzgeschichte über das Glücklichsein

Das kennst du doch bestimmt auch? Immer häufiger merken wir, dass wir im Alltag die wirklich wichtigen Dinge im Leben vergessen. Im Zeichen von Social-Media stehen wir im Vergleich mit unseren Mitmenschen. Dabei schenken wir unserem Smartphone mehr Zeit und Aufmerksamkeit als dem Gegenüber. Und wir fokussieren uns auf die großen Glücksmomente wie das neue Auto oder den nächsten Urlaub. Aber macht das alles glücklich? Bekannter Weise nur ganz kurz, aber auf Dauer nicht.

Wie oft hast du den Satz: “Es kommt auf die kleinen Dinge im Leben an.” schon gehört? Und jetzt sollen ausgerechnet Reiskörner zu mehr Glück verhelfen?! Lies weiter und lass dich überraschen.

Die Geschichte vom Reisbauern, der das Glück findet

“Es war einmal ein Reisbauer Waluyo, der äußerst unzufrieden war mit seiner Situation. Allen anderen ging es besser, sie hatten die hübschere Frau, das größere Haus und die besseren Reis-Erträge. Eines Tages saß er mit seinem Freund zusammen und beklagte sein Leid. Dieser antwortete Ihm, dass er doch mindestens genauso glücklich sein konnte. Schließlich hatte er seine Familie, die immer zu ihm hielt und ihm den Rücken stärkte, ein Haus über dem Kopf und fließend Wasser.

Waluyo begann zu lachen und erwiderte, dass man das doch nicht vergleichen könne, schließlich sei das doch ganz normal und das habe schließlich jeder im Dorf. Daraufhin gab ihm sein Freund 10 Reiskörner und sagte ihm, er solle diese in seine linke Hosentasche stecken. Er solle die Augen offen halten und jedesmal wenn er im Laufe des Tages einen – auch noch so kurzen – Glücksmoment verspürt ein Reiskorn nehmen und ihn in die rechte Hosentasche stecken. Etwas verwirrt nahm Waluyo die Körner und tat wie ihm befohlen. Am ersten Abend ging der Reisbauer mit 8 Reiskörnern in seiner linken Hosentasche zu Bett.

Reisbauer im Feld
Schüssel mit Reiskörnern

Doch am nächsten Tag hatte er schon 4 Körner, am darauffolgenden 5. Aber von Tag zu Tag wanderten immer mehr Körner in die rechte Hosentasche. Jeden Abend als Waluyo zu Bett ging nahm er die Körner aus der rechten und erinnerte sich mit einem Lächeln an jeden einzelnen Glücksmoment den er an diesem Tag erlebt hatte. Sei es das Lächeln der Nachbarin, die nette Unterhaltung mit seiner Frau, oder die Zeit mit seinen Kindern – immer füllte sich die rechte Hosentasche.

Als er ein paar Wochen später erneut seinen Freund traf, erzählt er ihm, dass er nicht annähernd so viele Reiskörner in seinen Hosentaschen hätte, wie er Glücksmomente erlebt hatte. Zufrieden antwortete sein Freund ‘Siehst du, es sind die kleinen Dinge im Leben die dich glücklich machen’ ”

Glücksschweinchen

Und was hast du damit zu tun?

Versuche es doch mal dem Reisbauern gleich zu tun. Lass ein gutes Essen, Zeit mit deiner Familie, eine nette Unterhaltung, einen guten Film, ein Lächeln oder ganz einfach die Tatsache, dass du nicht hungern musst, zu deinem Glücksmoment werden. Es gibt noch viele weitere zu entdecken!

Auf die Reiskörner, fertig los!

Alles Liebe

Mary von nood

Glückskleeblatt

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